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Den Verlust von Containern in der Seeschifffahrt effektiv verhindern

Laut einer Untersuchung des World Shipping Council (WSC) wurden 2019 weltweit circa 226 Millionen Container über See befördert. Dafür sind dauerhaft mehr als 6.000 Containerschiffe im Einsatz. Immer wieder kommt es dabei zu Verlusten von einzelnen Containern oder größeren Ereignissen, bei denen eine Vielzahl an Containern auf hoher See verloren geht. So havarierte Anfang 2019 aufgrund eines Sturmes eines der größten Containerschiffe der Welt, die „MSC Zoe“, und verlor mehr als 342 Container, zwei davon mit Gefahrgut beladen, in der Nordsee.

Um Containerverluste zu vermeiden, ist es nicht nur notwendig, die Ladungssicherheit von Containern weiter zu verbessern, sondern auch das Rollverhalten der großen Containerschiffe zu dämpfen und extrem hohe Rollbeschleunigungen zu verhindern, beispielsweise durch Schiffsstabilisatoren. Kreuzfahrtschiffe sind bereits vielfach mit Flossenstabilisatoren ausgestattet, bei denen ein hydraulischer Antrieb gegen die Rollbewegung des Schiffes arbeitet. Darüber hinaus gibt es Schlingertanks oder gyroskopische Stabilisatoren, bei denen Kreiselkräfte wirken.

Deswegen wird der Senat mit einem RGR-Antrag aufgefordert, sich auf Bundes- und europäischer Ebene dafür einzusetzen, zu prüfen, wie einschlägige ISO-Standards für Containerzurreinrichtungen weiter optimiert werden können, um die Ladungssicherung zu verbessern. Zudem soll geprüft werden, welche geeigneten Systeme auf großen Containerschiffen integriert werden können, um das Rollverhalten der Schiffe im Seegang aktiv zu dämpfen. Für eine verbindliche Einführung dieser Schiffsstabilisatoren ist auch zu prüfen, inwiefern internationale Regelwerke und vor allem die „Intact Stability Codes“ der IMO zu überarbeiten sind.

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den kompletten Antragstext einsehen möchten.